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Kosten und Beauftragung eines Sicherheits­dienstes

Wissen · 46 Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten zu Kosten und Beauftragung eines Sicherheitsdienstes: Stundensätze und Preisspannen, Zuschläge und Nebenkosten, Preisbeispiele, Angebot und Anfrage, Ausschreibung und Vergabe, Vertrag und Kündigung, Vorlaufzeiten sowie die Wahl eines Anbieters vor Ort. Die genannten Preisspannen sind marktübliche Richtwerte und keine Preisliste von B.O.S. FRANKEN SECURITY. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie über das Kontaktformular oder telefonisch beim Hauptsitz in Schwabach unter +49 9122 1882210.

Stundensätze & Preisspannen

Was kostet ein Sicherheitsdienst pro Stunde?

Marktüblich liegen Stundensätze für qualifiziertes Sicherheitspersonal in Deutschland je nach Aufgabe etwa zwischen 30 und 45 Euro netto. Einfache Empfangs- und Ordnerdienste liegen am unteren Rand, Werkschutz, Brandsicherheitswache und Personenschutz deutlich darüber. Den Preis bestimmen Tariflohn des Bundeslandes, Qualifikation, Einsatzzeit, Schichtlänge und Anfahrt. Verbindlich ist immer nur ein individuell kalkuliertes Angebot.

Wie viel verdient ein Sicherheitsmitarbeiter und wie viel zahle ich als Auftraggeber?

Der Tariflohn im Wach- und Sicherheitsgewerbe liegt je nach Bundesland und Tätigkeit bei rund 15 bis 22 Euro brutto pro Stunde. Der Kundenpreis liegt deutlich darüber, weil Lohnnebenkosten, Urlaub, Krankheit, Schulung nach § 34a GewO, Dienstkleidung, Einsatzleitung, Haftpflichtversicherung und Verwaltung einkalkuliert sind. Der Lohn ist nur ein Teil des Stundensatzes.

Ist ein Stundensatz unter 20 Euro seriös?

Bei Stundensätzen deutlich unter 20 Euro netto ist Vorsicht geboten. Allein Tariflohn plus Lohnnebenkosten liegen in dieser Größenordnung; für Einsatzleitung, Versicherung, Ausbildung und Ausfallreserve bleibt nichts übrig. Solche Preise deuten auf untertarifliche Bezahlung, Scheinselbstständigkeit oder Schwarzarbeit hin. Als Auftraggeber können Sie dafür in die Mithaftung geraten.

Was kostet Security pro Person und Tag?

Abgerechnet wird fast immer pro Mitarbeiterstunde, nicht pauschal pro Tag. Für eine Sicherheitskraft in einer Zwölf-Stunden-Schicht ergibt sich daraus ein Tagespreis im mittleren dreistelligen Bereich, je nach Qualifikation, Uhrzeit und Region. Echte Tagespauschalen entstehen erst, wenn Anfahrt, Übernachtung und Bereitstellungszeiten zusammengefasst werden.

Was kostet ein Ordner beim Ordnerdienst pro Stunde?

Ordnerdienst gehört zu den günstigeren Leistungen, weil überwiegend unterrichtetes Personal nach § 34a GewO eingesetzt wird. Der Stundensatz liegt in der Regel unter dem für Werkschutz oder Personenschutz. Teurer werden Einsatzleitung, Nacht- und Feiertagsstunden sowie sachkundegeprüfte Kräfte an neuralgischen Positionen wie Bühnengraben, Einlasskontrolle oder Zonenübergängen.

Gibt es feste Preislisten für Sicherheitsdienstleistungen?

Seriöse Anbieter arbeiten ohne starre Preisliste. Jeder Einsatz wird nach Objekt oder Veranstaltung, Gefährdungslage, Personalstärke, Qualifikation, Schichtmodell und Vertragsdauer kalkuliert. Pauschale Onlinepreise blenden Zuschläge, Anfahrt und Mindesteinsatzzeiten aus und sind deshalb selten belastbar. Verbindlich ist ein schriftliches Angebot, das Stundensätze, Zuschläge und Nebenkosten getrennt ausweist.

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Kalkulation, Zuschläge & Nebenkosten

Wie hoch sind die Zuschläge für Nachtarbeit im Sicherheitsgewerbe?

Nachtzuschläge richten sich nach dem Entgelttarifvertrag des jeweiligen Bundeslandes und liegen üblicherweise im Bereich von etwa 10 bis 25 Prozent auf den Grundlohn. Bayern zählt zu den Ländern mit vergleichsweise hohen Nachtzuschlägen. Der Zuschlag wirkt anteilig auf den Kundenstundensatz, weshalb Nachtschichten teurer kalkuliert werden als Tagdienste.

Zahle ich mehr, wenn mein Einsatz auf einen Sonntag oder Feiertag fällt?

Ja. Für Sonntags- und Feiertagsarbeit sehen die Tarifverträge des Sicherheitsgewerbes Zuschläge vor, die an den Auftraggeber weitergegeben werden. Feiertagszuschläge liegen dabei regelmäßig deutlich über Sonntagszuschlägen. Maßgeblich sind die gesetzlichen Feiertage des Einsatzbundeslandes, nicht die des Firmensitzes. Der Aufschlag sollte im Angebot getrennt vom Grundstundensatz stehen.

Werden Anfahrtskosten bei einem Sicherheitsdienst extra berechnet?

Im regionalen Einzugsgebiet sind Anfahrten meist im Stundensatz enthalten. Außerhalb werden Kilometerpauschale, Fahrzeit oder eine Anfahrtspauschale gesondert berechnet, ebenso Interventionsfahrten nach Alarm. Wie abgerechnet wird, muss im Angebot stehen. Anbieter mit Standort in der Nähe des Einsatzortes sind im Vorteil, weil Anfahrtswege und Reaktionszeiten kurz bleiben.

Gibt es eine Mindesteinsatzdauer pro Sicherheitsmitarbeiter?

Ja, üblich sind Mindestabnahmen von etwa vier bis acht Stunden pro Mitarbeiter und Einsatz. Grund sind Dienstplanung, Arbeitszeitregeln und Anfahrt: Eine Schicht von zwei Stunden lässt sich nicht wirtschaftlich besetzen. Kürzere Einsätze werden deshalb als Pauschale abgerechnet. Die Mindesteinsatzzeit gehört in jedes Angebot und in den Vertrag.

Werden Pausen und Wartezeiten mitbezahlt?

Bereitstellungs-, Warte- und Übergabezeiten zählen im Regelfall zur abgerechneten Einsatzzeit, weil die Sicherheitskraft in dieser Zeit gebunden ist. Gesetzliche Ruhepausen sind bei längeren Schichten einzuplanen; ob und wie sie berechnet werden, regelt der Vertrag. Wichtig ist eine klare Vereinbarung darüber, wann die Zeiterfassung beginnt und endet.

Kommt auf den Stundensatz noch Mehrwertsteuer drauf?

Ja. Sicherheitsdienstleistungen unterliegen dem regulären Umsatzsteuersatz von 19 Prozent. Angebote an Unternehmen und Behörden werden üblicherweise netto ausgewiesen, Angebote an Privatpersonen sollten den Bruttobetrag nennen. Für vorsteuerabzugsberechtigte Auftraggeber ist der Nettopreis maßgeblich. Achten Sie beim Vergleich darauf, ob Angebote netto oder brutto kalkuliert wurden.

Welche Kosten entstehen bei mehrtägigen Einsätzen außerhalb der Region?

Neben den Einsatzstunden entstehen Reisezeit, Fahrtkosten und Übernachtung, teilweise Verpflegungspauschalen. Bei Tourneen und bundesweiten Projekten werden diese Positionen meist als Reisekostenpauschale je Mitarbeiter und Tag ausgewiesen. Günstiger wird es, wenn der Dienstleister regionale Standorte hat und Personal ortsnah stellt, statt es über weite Strecken anreisen zu lassen.

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Preisbeispiele nach Leistung

Was kostet Sicherheitspersonal für eine Hochzeit oder private Feier?

Für private Feiern werden meist zwei Kräfte über die gesamte Veranstaltungsdauer kalkuliert, inklusive Mindesteinsatzzeit und Nachtzuschlägen. Der Preis hängt an Gästezahl, Location, Uhrzeit und Aufgabe, etwa Einlasskontrolle, Gästelistenabgleich oder Parkplatzordnung. Da Privatkunden nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, sollte das Angebot den Bruttopreis ausweisen.

Was kostet eine Baustellenbewachung pro Nacht?

Eine Nachtbewachung wird über die Schichtstunden kalkuliert, typischerweise zehn bis zwölf Stunden inklusive Nachtzuschlag. Deutlich günstiger ist ein mobiler Revierdienst mit mehreren Kontrollgängen statt einer durchgehenden Standwache. Welche Variante wirtschaftlich ist, hängt von Baufortschritt, Materialwert, Zufahrten und Beleuchtung ab und sollte auf einer Objektbegehung beruhen.

Siehe auch: Bewachung und Baustellenabsicherung

Was kostet Parkraum-Management bei einer Großveranstaltung?

Parkraum-Management wird nach Einweiserstunden kalkuliert, ergänzt um Absperrmaterial, Beschilderung und Einsatzleitung. Die Personalstärke ergibt sich aus Stellplatzzahl, Anzahl der Zufahrten, Anreisefenster und Verkehrsführung. Ein kombiniertes Angebot aus Personal und Equipment ist häufig günstiger als getrennte Beauftragung, weil Anfahrt und Aufbau nur einmal anfallen.

Siehe auch: Parkraummanagement

Was kostet ein Fahr- und Shuttleservice für Künstler oder Gäste?

Kalkuliert werden Fahrerstunden inklusive Bereitstellungs- und Wartezeiten, dazu Fahrzeuggestellung oder Einsatz auf Kundenfahrzeugen sowie gefahrene Kilometer. Bei V.I.P.-Transfers erhöhen Diskretion, Routenplanung und gegebenenfalls Begleitschutz den Stundensatz. Standzeiten zwischen zwei Transfers zählen als Einsatzzeit, weil der Fahrer in dieser Zeit gebunden bleibt.

Siehe auch: V.I.P. Fahr- und Shuttleservice

Was kostet die Erstellung eines Sicherheitskonzepts?

Sicherheitskonzepte werden nach Aufwand berechnet, meist als Festpreis oder Tagessatz. Den Umfang bestimmen Veranstaltungsgröße, Örtlichkeit, Behördenauflagen, die Anzahl der Abstimmungstermine mit Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr sowie Kapazitäts- und Räumungsberechnungen. Ein Erstkonzept ist aufwendiger als die Fortschreibung für eine wiederkehrende Veranstaltung im Folgejahr.

Siehe auch: Konzepterstellung

Was kostet die Miete von Absperrgittern und Event-Equipment?

Equipment wird nach Stückzahl und Mietdauer berechnet, dazu kommen Transport sowie Auf- und Abbau. Absperrgitter, Mobilzäune, Bühnengitter, Einlassschleusen und Mietmöbel lassen sich mit dem Sicherheitspersonal in einem Auftrag bündeln. Das spart eine zweite Anfahrt und vermeidet Schnittstellen zwischen Aufbauteam und Ordnungsdienst am Veranstaltungstag.

Siehe auch: Komplettpaket

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Angebot & Anfrage

Wie fordere ich ein Angebot für einen Sicherheitsdienst an?

Am schnellsten telefonisch oder über das Kontaktformular, mit Einsatzort, Datum, Uhrzeiten, Art der Veranstaltung oder des Objekts und der gewünschten Leistung. Daraus kalkuliert der Dienstleister Personalstärke, Qualifikation und Schichtmodell. Bei größeren Aufträgen folgt eine Ortsbegehung. Das schriftliche Angebot weist Stundensätze, Zuschläge und Nebenkosten getrennt aus.

Ist ein Angebot vom Sicherheitsdienst kostenlos und unverbindlich?

Erstberatung und Angebot sollten vor Beauftragung klar geregelt sein; verbindliche Kosten entstehen erst mit der schriftlichen Beauftragung. Kostenpflichtig können darüber hinausgehende Planungsleistungen sein, etwa ein ausgearbeitetes Sicherheitskonzept oder eine Gefährdungsanalyse, weil das eigenständige Leistungen sind. Das sollte vor Beginn klar benannt werden.

Wie schnell bekomme ich ein Angebot?

Bei klar beschriebenen Standardeinsätzen ist ein Angebot in der Regel innerhalb eines Werktages möglich. Komplexe Aufträge mit Ortsbegehung, Behördenabstimmung oder mehreren Standorten brauchen einige Tage. Beschleunigen lässt sich das, wenn Datum, Uhrzeiten, Fläche oder Besucherzahl und der gewünschte Leistungsumfang bereits in der Anfrage enthalten sind.

Was gebe ich an, wenn ich die genaue Besucherzahl noch nicht kenne?

Geben Sie eine realistische Spanne und die Kapazität der Location an, dazu Veranstaltungsart, Uhrzeiten und Ausschankbetrieb. Der Dienstleister kalkuliert dann eine Grundbesetzung mit definierter Aufstockungsoption. Im Angebot sollte stehen, bis wann die Personalstärke ohne Zusatzkosten angepasst werden kann. Behördliche Auflagen gehen jeder eigenen Schätzung vor.

Kommt ein Sicherheitsdienst vor dem Angebot zur Besichtigung vor Ort?

Bei Objektschutz, Baustellen und größeren Veranstaltungen ist eine Begehung Standard. Erst vor Ort lassen sich Zugänge, Sichtachsen, Beleuchtung, Fluchtwege und Streifenwege realistisch bewerten. Ein Angebot ohne jede Ortskenntnis birgt das Risiko späterer Nachträge. Bei kurzen Standardeinsätzen genügen meist Lageplan und Fotos.

Wie vergleiche ich Angebote von Sicherheitsdiensten seriös?

Vergleichen Sie nicht den Stundensatz, sondern die Gesamtsumme inklusive Zuschlägen, Anfahrt, Mindesteinsatzzeiten und Einsatzleitung. Prüfen Sie zusätzlich Qualifikation des Personals, Eintrag im Bewacherregister, Deckungssummen der Haftpflicht, Einsatz von Nachunternehmern und Reaktionszeiten. Ein niedriger Grundpreis mit hohen Nebenkosten kann teurer sein als ein transparentes Komplettangebot.

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Ausschreibung & Vergabe

Wie schreibe ich Sicherheitsdienstleistungen richtig aus?

Beschreiben Sie die Leistung ergebnisorientiert: Objekt, Zeiten, Aufgaben, geforderte Qualifikation, Sprachkenntnisse, Ausstattung, Dokumentation und Reaktionszeiten. Ergänzen Sie Eignungsnachweise, Referenzen und ein Preisblatt mit getrennten Positionen für Regel-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden. Eine Bieterbegehung verhindert spätere Nachträge. Je präziser das Leistungsverzeichnis, desto vergleichbarer sind die Angebote.

Muss eine Kommune Bewachungsleistungen öffentlich ausschreiben?

Öffentliche Auftraggeber sind an das Vergaberecht gebunden. Oberhalb des EU-Schwellenwerts gilt die Vergabeverordnung, darunter die Unterschwellenvergabeordnung beziehungsweise das jeweilige Landesrecht. Maßgeblich ist der geschätzte Auftragswert über die gesamte Laufzeit einschließlich Verlängerungsoptionen. Direktaufträge sind nur bis zu vergleichsweise niedrigen Wertgrenzen zulässig.

Welche Nachweise muss ein Sicherheitsdienst bei einer Ausschreibung vorlegen?

Gefordert werden regelmäßig die Erlaubnis nach § 34a GewO und der Eintrag im Bewacherregister, Nachweise über Unterrichtung oder Sachkundeprüfung des eingesetzten Personals, eine Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt und Sozialversicherungsträgern, Referenzen vergleichbarer Aufträge sowie Zertifikate wie DIN 77200 oder DIN ISO 9001.

Darf bei einer Ausschreibung allein der Preis entscheiden?

Der Zuschlag geht an das wirtschaftlichste Angebot, das sich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis bestimmt. Der Preis darf alleiniges Zuschlagskriterium sein, ist bei personalintensiven Sicherheitsleistungen aber häufig ungeeignet. Üblich sind Wertungsmodelle, die Qualität, Personal- und Einsatzkonzept sowie Referenzen einbeziehen, etwa mit einer Gewichtung von je fünfzig Prozent.

Woran erkenne ich ein unauskömmliches Dumpingangebot?

Warnsignal ist ein Stundensatz, der Tariflohn plus Lohnnebenkosten kaum übersteigt. Öffentliche Auftraggeber müssen ungewöhnlich niedrige Angebote aufklären und dürfen sie ausschließen, wenn die Kalkulation nicht plausibel erklärt wird. Typische Folgen unauskömmlicher Preise sind unbesetzte Schichten, häufiger Personalwechsel und Nachforderungen während der Vertragslaufzeit.

Was bedeutet Tariftreue bei der Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen?

Tariftreue bedeutet, dass der Auftraggeber die Entlohnung nach dem einschlägigen Entgelttarifvertrag verbindlich vorgibt. Solche Vorgaben sind vergaberechtlich zulässig und in mehreren Landesvergabegesetzen verankert. Für Bieter heißt das: gleiche Lohnbasis für alle, Wettbewerb über Organisation und Qualität. Nachweise über die tatsächliche Entlohnung können während der Laufzeit verlangt werden.

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Vertrag, Laufzeit & Kündigung

Wie komme ich aus einem laufenden Bewachungsvertrag heraus?

Maßgeblich ist die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist; fehlt eine Regelung, greifen die gesetzlichen Vorschriften für Dienstverträge. Üblich sind drei Monate zum Laufzeitende. Bei erheblichen Pflichtverletzungen kommt eine außerordentliche Kündigung in Betracht, in der Regel erst nach Abmahnung. Dokumentieren Sie Mängel schriftlich und prüfen Sie Verlängerungsklauseln.

Verlängert sich ein Sicherheitsvertrag automatisch?

Häufig ja. Viele Bewachungsverträge enthalten Klauseln, nach denen sich die Laufzeit automatisch um zwölf Monate verlängert, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird. Notieren Sie die Kündigungsfrist deshalb im Kalender. Für Verträge mit Verbrauchern gelten strengere gesetzliche Grenzen für Verlängerung und Kündigungsfrist als im gewerblichen Bereich.

Was ist ein Rahmenvertrag und für wen lohnt er sich?

Ein Rahmenvertrag legt Konditionen, Stundensätze und Reaktionszeiten fest, ohne feste Abnahmemengen zu verlangen; abgerufen wird nach Bedarf. Er lohnt sich für Unternehmen und Kommunen mit wiederkehrendem, aber schwankendem Bedarf, etwa mehreren Veranstaltungen pro Jahr oder saisonaler Objektbewachung. Vorteile sind eingespielte Abläufe und der Wegfall wiederholter Einzelverhandlungen.

Kann ich einen Sicherheitsdienst auch nur für einen einzigen Tag buchen?

Ja. Einzelaufträge für einen Tag oder eine Veranstaltung sind Standard und erfordern keinen Dauervertrag. Zu beachten sind Mindesteinsatzzeiten pro Kraft sowie mögliche Anfahrtspauschalen bei entfernten Einsatzorten. Die Beauftragung erfolgt schriftlich über das angenommene Angebot mit Einsatzort, Zeiten, Personalstärke und Ansprechpartner vor Ort.

Siehe auch: Kontakt und Anfrage

Was passiert, wenn ich einen gebuchten Einsatz absagen muss?

Kurzfristige Absagen können Stornokosten auslösen, weil Personal fest eingeplant und der Termin für andere Aufträge gesperrt wurde. Üblich sind gestaffelte Regelungen: je näher am Einsatztag, desto höher der Anteil. Wetterbedingte Absagen bei Open-Air-Veranstaltungen sollten vorab gesondert geregelt werden. Die Staffel gehört in den Vertrag.

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Vorlaufzeit & kurzfristige Buchung

Ist eine kurzfristige Buchung teurer?

Nicht zwangsläufig. Der Grundstundensatz bleibt in der Regel gleich; Mehrkosten entstehen durch Nacht- und Feiertagszuschläge, längere Anfahrten aus anderen Einsatzgebieten oder Überstunden. Planbare Einsätze lassen sich effizienter besetzen und damit günstiger kalkulieren. Ein reiner Eilzuschlag sollte im Angebot ausgewiesen und begründet sein.

Wie schnell kann Personenschutz nach einer akuten Bedrohung starten?

Ein Sofortschutz ist je nach Lage und Region meist innerhalb von vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden möglich. Ein vollständiges Schutzkonzept mit Gefährdungsanalyse, Routen- und Objektbewertung sowie eingearbeitetem Team braucht üblicherweise fünf bis zehn Werktage. Bei konkreter Gefahr für Leib und Leben ist zusätzlich die Polizei einzuschalten.

Siehe auch: Personen- und Begleitschutz

Kann ich die Personalstärke kurzfristig noch erhöhen?

In der Regel ja, sofern die Aufstockung rechtzeitig angemeldet wird und Kapazitäten frei sind. Sinnvoll ist, im Vertrag eine Option auf zusätzliche Kräfte mit Anmeldefrist und Preis zu vereinbaren. Fordert die Genehmigungsbehörde kurz vor der Veranstaltung mehr Personal, entscheidet der frühzeitige Kontakt zur Einsatzleitung.

Wie läuft die Beauftragung nach der Angebotsannahme ab?

Nach der schriftlichen Annahme folgen Auftragsbestätigung, Benennung der Einsatzleitung und die Abstimmung aller Details: Dienstplan, Treffpunkt, Schlüssel- und Zutrittsregelung, Dienstanweisung, Kommunikationswege und Ansprechpartner vor Ort. Bei größeren Einsätzen findet zusätzlich eine Vorbesprechung mit allen Beteiligten statt. Abgerechnet wird nach tatsächlich geleisteten und dokumentierten Einsatzstunden, nicht nach der ursprünglichen Planung.

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Anbieterwahl & Beauftragung vor Ort

Sind Kosten für einen Sicherheitsdienst steuerlich absetzbar?

Für Unternehmen sind Bewachungskosten in der Regel voll abziehbare Betriebsausgaben; bei Vorsteuerabzugsberechtigung ist die Umsatzsteuer erstattungsfähig. Privatpersonen können Leistungen rund um den eigenen Haushalt unter Umständen als haushaltsnahe Dienstleistung geltend machen. Die Beurteilung hängt vom Einzelfall ab; verbindlich ist die Auskunft Ihres Steuerberaters.

Warum ist das günstigste Angebot oft nicht das wirtschaftlichste?

Weil unauskömmliche Preise zulasten von Qualifikation, Personalkontinuität und Erreichbarkeit gehen. Typische Folgekosten sind unbesetzte Schichten, ständig wechselnde Kräfte ohne Objektkenntnis, Nachträge und im Schadensfall Streit über Deckungssummen. Wirtschaftlich ist das Angebot, das den Schutzbedarf zuverlässig erfüllt, nicht das mit dem niedrigsten Stundensatz.

Was gehört in eine nachvollziehbare Rechnung eines Sicherheitsdienstes?

Eine prüfbare Rechnung weist Einsatztage, Anzahl der eingesetzten Kräfte, geleistete Stunden je Schicht, Grundstundensatz, Zuschläge, Anfahrt und Nebenkosten getrennt aus. Grundlage sind dokumentierte Einsatzzeiten aus Wachbuch oder digitaler Zeiterfassung. So lässt sich jede Position gegen das Angebot prüfen. Pauschalpositionen ohne Nachweis sollten Sie hinterfragen.

Wer erstellt in Schwabach, Nürnberg und Mittelfranken ein Angebot für einen Sicherheitsdienst?

B.O.S. FRANKEN SECURITY kalkuliert Angebote für die Metropolregion Nürnberg vom Hauptsitz in Schwabach, Spitalwaldstr. 3, 91126 Schwabach, Telefon +49 9122 1882210, info@bos-franken.de. Angefragt werden können Veranstaltungsschutz, Objektschutz, Baustellenabsicherung, Parkraum-Management sowie Komplettpakete mit Event-Equipment.

Siehe auch: Hauptsitz Schwabach | Metropolregion Nürnberg

An wen wende ich mich für ein Angebot in München?

Für den Großraum München ist die Niederlassung München zuständig, Telefon +49 89 1214067-50, muenchen@bos-franken.de. Von dort werden Veranstaltungs- und Objektschutz, Parkraum-Management sowie Fahr- und Shuttleservice disponiert. Für Anfragen genügen Einsatzort, Datum, Uhrzeiten und die gewünschte Leistung.

Siehe auch: Niederlassung München

Wer macht ein Angebot für Sicherheitsdienstleistungen in Erfurt und Thüringen?

Die Niederlassung Erfurt, Stotternheimer Straße 7, 99086 Erfurt, erstellt Angebote für Thüringen und angrenzende Regionen, Telefon +49 361 7311845, erfurt@bos-franken.de. Abgedeckt werden Objektschutz, Veranstaltungsschutz und Baustellenabsicherung. Für Sachsen steht zusätzlich der Ansprechpartner für Zwickau unter +49 172 7237762 zur Verfügung. Angebote werden nach Einsatzumfang kalkuliert.

Siehe auch: Niederlassung Erfurt

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Angebot anfragen

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