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Jobs und Karriere im Sicherheits­dienst

Wissen · 46 Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten zur Arbeit im Sicherheitsdienst: Einstieg und Voraussetzungen, Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, Gehalt und Zuschläge, Ausbildung und Weiterbildung, Minijob und Teilzeit, Arbeitsalltag sowie Bewerbung. B.O.S. FRANKEN SECURITY sucht Mitarbeiter unter anderem für Veranstaltungsschutz, Sicherheits- und Ordnungsdienst, Objektschutz und Personenschutz. Bewerben können Sie sich über das Formular auf der Jobseite für einen Minijob, eine Teilzeit- oder eine Vollzeitstelle in den Regionen Metropolregion Nürnberg, München, Erfurt, Regensburg und Bamberg.

Einstieg & Voraussetzungen

Was braucht man, um als Sicherheitsmitarbeiter zu arbeiten?

Für eine Tätigkeit im Bewachungsgewerbe brauchen Sie mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO oder die Sachkundeprüfung, in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren, eine bestandene behördliche Zuverlässigkeitsprüfung und eine Eintragung im Bewacherregister mit eigener Bewacher-ID. Der Arbeitgeber meldet Sie dort an; ohne freigegebene Bewacher-ID dürfen Sie nicht eingesetzt werden.

Ab welchem Alter darf man im Sicherheitsdienst arbeiten?

In der Praxis gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die IHKs setzen für Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO in der Regel Volljährigkeit voraus, für bewaffnete Tätigkeiten und den Einlassdienst in Diskotheken ist sie zwingend. Jugendliche unter 18 unterliegen zusätzlich dem Jugendarbeitsschutzgesetz, das Nacht- und Wochenendarbeit stark einschränkt.

Brauche ich ein polizeiliches Führungszeugnis für einen Job im Sicherheitsdienst?

Ein eigenes Führungszeugnis müssen Sie meist nicht selbst vorlegen. Die zuständige Behörde prüft Ihre Zuverlässigkeit über das Bewacherregister und holt die Auskünfte aus dem Bundeszentralregister sowie eine Stellungnahme der Polizei selbst ein; beim Verfassungsschutz fragt sie nur bei bestimmten Tätigkeiten zusätzlich an. Viele Sicherheitsunternehmen verlangen zusätzlich ein aktuelles privates Führungszeugnis; die Gebühr dafür beträgt derzeit rund 13 Euro.

Welche Vorstrafen verhindern einen Job als Sicherheitsmitarbeiter?

Als unzuverlässig gilt in der Regel, wer in den letzten fünf Jahren wegen eines Verbrechens oder bestimmter Katalogtaten rechtskräftig verurteilt wurde. Dazu zählen unter anderem Körperverletzung, Diebstahl, Erpressung, Betrug, Hehlerei sowie Verstöße gegen Waffen-, Sprengstoff- und Betäubungsmittelrecht. Auch extremistische Bezüge können zur Ablehnung führen. Die Behörde entscheidet im Einzelfall.

Was ist eine Bewacher-ID und wer beantragt sie?

Die Bewacher-ID ist eine bundesweit eindeutige Kennnummer, die jede im Bewachungsgewerbe tätige Person im Bewacherregister erhält. Beantragt wird sie nicht von Ihnen selbst, sondern vom Sicherheitsunternehmen, das Sie vor dem ersten Einsatz anmeldet. Erst nach positiver Zuverlässigkeitsprüfung durch die zuständige Behörde dürfen Sie im Wachdienst eingesetzt werden.

Kann ich als Quereinsteiger ohne Erfahrung im Sicherheitsdienst anfangen?

Ja, der Quereinstieg ist im Sicherheitsgewerbe der Normalfall. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorgeschrieben; Voraussetzung sind die Unterrichtung nach § 34a GewO beziehungsweise die Sachkundeprüfung und eine bestandene Zuverlässigkeitsprüfung. Viele Unternehmen starten Quereinsteiger im Veranstaltungs-, Ordnungs- oder Objektschutz und begleiten die Qualifizierung nach der Einstellung.

Muss ich gut Deutsch sprechen, um als Sicherheitsmitarbeiter zu arbeiten?

Ausreichende Deutschkenntnisse sind praktisch unverzichtbar. Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach § 34a GewO finden ausschließlich auf Deutsch statt, Hilfsmittel wie Wörterbücher sind in der Prüfung in der Regel nicht zugelassen. Im Dienst müssen Sie Anweisungen geben, Vorfälle dokumentieren und mit Polizei und Rettungsdiensten kommunizieren. Ein gesetzlich festgelegtes Sprachniveau gibt es nicht.

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Unterrichtung & Sachkunde­prüfung nach § 34a

Was ist der Unterschied zwischen der Unterrichtung nach § 34a und der Sachkundeprüfung?

Die Unterrichtung ist eine 40-stündige Belehrung ohne Prüfung, die Sachkundeprüfung dagegen eine echte IHK-Prüfung mit schriftlichem und mündlichem Teil. Die Unterrichtung genügt für einfache Bewachungsaufgaben. Für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, Ladendetektive, den Einlassdienst in Diskotheken, Flüchtlingsunterkünfte und zugangsgeschützte Großveranstaltungen (jeweils in leitender Funktion) ist die Sachkundeprüfung zwingend vorgeschrieben.

Wie schwer ist die Sachkundeprüfung nach § 34a wirklich?

Ohne Vorbereitung ist die Prüfung schwer zu bestehen. Bundesweit fällt regelmäßig etwa jeder zweite Teilnehmer durch, vor allem im schriftlichen Teil mit den Rechtsthemen. In beiden Prüfungsteilen müssen jeweils rund 50 Prozent der Punkte erreicht werden. Wer den schriftlichen Teil schafft, besteht den mündlichen erfahrungsgemäß in den meisten Fällen ebenfalls.

Wie viele Fragen hat die schriftliche 34a-Prüfung und wie lange dauert sie?

Der schriftliche Teil dauert 120 Minuten und umfasst rund 70 Multiple-Choice-Fragen aus den Sachgebieten Recht der öffentlichen Sicherheit, Gewerberecht, Datenschutz, BGB, StGB, StPO, Umgang mit Menschen, Unfallverhütung und Sicherheitstechnik. Der mündliche Teil dauert je Teilnehmer etwa 15 Minuten. Die genaue Fragenzahl kann je IHK leicht abweichen.

Was kostet der 34a-Schein insgesamt?

Die reine IHK-Prüfungsgebühr liegt je nach Kammer meist zwischen 150 und 250 Euro. Dazu kommen freiwillige Vorbereitungskosten: Selbstlernmaterial ab etwa 20 Euro, Onlinekurse rund 100 bis 200 Euro, mehrwöchige Präsenzlehrgänge deutlich mehr. Ein Vorbereitungskurs ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die aktuellen Gebühren nennt Ihre zuständige IHK.

Übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten für die Sachkundeprüfung?

Ja, eine Förderung über einen Bildungsgutschein ist möglich. Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte und Personen in Kurzarbeit können Lehrgangskosten, Prüfungsgebühren, Lernmittel und Fahrtkosten erstattet bekommen. Die Entscheidung trifft die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter im Einzelfall. Wichtig: Der Bildungsgutschein muss vor Kursbeginn vorliegen.

Wie oft darf ich die Sachkundeprüfung wiederholen, wenn ich durchfalle?

Die Sachkundeprüfung kann grundsätzlich beliebig oft wiederholt werden; eine gesetzliche Begrenzung der Versuche gibt es nicht. Jeder Versuch ist allerdings erneut gebührenpflichtig und muss neu angemeldet werden. Wer den schriftlichen Teil nicht besteht, wird nicht zum mündlichen Teil zugelassen. Ob bestandene Teile angerechnet werden, handhaben die IHKs unterschiedlich.

Ist der 34a-Schein unbefristet gültig?

Ja, Unterrichtungsnachweis und Sachkundenachweis nach § 34a GewO gelten unbefristet und bundesweit. Eine regelmäßige Auffrischung oder Nachprüfung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Befristet ist dagegen die behördliche Zuverlässigkeitsprüfung: Sie wird für Beschäftigte im Bewachungsgewerbe in der Regel alle fünf Jahre wiederholt, solange Sie in der Branche tätig sind.

Zahlt der Arbeitgeber den 34a-Schein?

Das hängt vom Unternehmen ab und ist Verhandlungssache. Viele Sicherheitsdienstleister übernehmen die Kosten für Unterrichtung oder Sachkundeprüfung ganz oder teilweise, häufig verbunden mit einer Bindungsfrist oder einer Rückzahlungsklausel bei frühem Ausscheiden. Sprechen Sie diesen Punkt im Bewerbungsgespräch aktiv an und lassen Sie sich die Regelung schriftlich geben.

Ändert das geplante Sicherheitsgewerbegesetz etwas am 34a-Schein?

Ein eigenständiges Sicherheitsgewerbegesetz ist in Vorbereitung und soll die Regeln aus § 34a GewO und der Bewachungsverordnung ablösen. Vorgesehen sind gestufte Qualifikationsanforderungen je nach Tätigkeit. Nach dem Stand unserer Recherche ist das Gesetzgebungsverfahren nicht abgeschlossen; verbindlich gilt derzeit weiterhin § 34a GewO. Bereits erworbene Nachweise sollen den Entwürfen zufolge fortgelten.

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Gehalt, Zuschläge & Schichtdienst

Wie viel verdient man als Sicherheitsmitarbeiter pro Stunde?

Der Einstiegslohn liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro (Stand 2026). In der Sicherheitswirtschaft gelten regionale Entgelttarifverträge zwischen BDSW und ver.di; die Stundensätze unterscheiden sich je Bundesland und Tätigkeit deutlich. Höher vergütet werden meist sachkundepflichtige Aufgaben, Interventions- und Werkschutzdienste sowie Nacht-, Sonntags- und Feiertagsschichten.

Verdiene ich mit Sachkundeprüfung mehr als mit Unterrichtung?

In der Regel ja. Die Tarifverträge der Sicherheitswirtschaft ordnen sachkundepflichtige Tätigkeiten höheren Entgeltgruppen zu als einfache Bewachungsaufgaben mit Unterrichtung. Hinzu kommt: Mit der Sachkundeprüfung stehen Ihnen Einsatzfelder wie Kontrollgänge im öffentlichen Raum, Ladendetektiv oder Einlassdienst offen, die häufig besser bezahlt und ganzjährig verfügbar sind.

Sind Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge steuerfrei?

Ja, innerhalb der Grenzen von § 3b EStG. Steuerfrei sind Zuschläge bis 25 Prozent für Nachtarbeit zwischen 20 und 6 Uhr, bis 40 Prozent zwischen 0 und 4 Uhr bei vor Mitternacht begonnener Arbeit, bis 50 Prozent an Sonntagen, bis 125 Prozent an Feiertagen und bis 150 Prozent an Weihnachten sowie am 1. Mai.

Wie lange dauert eine Schicht im Sicherheitsdienst?

Üblich sind Acht- und Zwölf-Stunden-Schichten. Das Arbeitszeitgesetz erlaubt werktäglich acht Stunden, eine Verlängerung auf zehn Stunden ist zulässig, wenn im Durchschnitt von sechs Monaten acht Stunden nicht überschritten werden. Längere Schichten mit hohem Bereitschaftsanteil sind über tarifvertragliche Ausnahmen möglich. Zwischen zwei Schichten müssen mindestens elf Stunden Ruhezeit liegen.

Lohnt sich ein Job im Sicherheitsdienst finanziell?

Finanziell lohnt sich der Einstieg vor allem über Qualifikation und Zuschläge. Der tarifliche Grundlohn liegt über dem Mindestlohn, spürbar mehr bringen steuerfreie Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge sowie höhere Entgeltgruppen mit Sachkundeprüfung. Wer Verantwortung als Schicht- oder Objektleiter übernimmt, verdient nochmals mehr. Reine Minijobs ohne Zuschläge bleiben ein Zuverdienst.

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Ausbildung & Berufsbilder

Was ist der Unterschied zwischen Fachkraft und Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

Beides sind duale IHK-Ausbildungsberufe: Die Servicekraft für Schutz und Sicherheit dauert zwei Jahre, die Fachkraft für Schutz und Sicherheit drei Jahre. Die Inhalte überschneiden sich weitgehend; im dritten Jahr kommen planende und organisierende Aufgaben hinzu, etwa Dienstplanung, Auftragsabwicklung und Geschäftsprozesse. Servicekräfte können die Ausbildung zur Fachkraft mit Anrechnung fortsetzen.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual im Betrieb und in der Berufsschule. Bei guten Leistungen oder mit Vorqualifikation ist eine Verkürzung möglich. Wer zuvor die zweijährige Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit abgeschlossen hat, kann in das dritte Ausbildungsjahr einsteigen und Prüfungsleistungen anrechnen lassen.

Welchen Schulabschluss brauche ich für eine Ausbildung im Sicherheitsgewerbe?

Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe für die zweijährige Servicekraft überwiegend Bewerber mit Mittelschulabschluss ein, für die dreijährige Fachkraftausbildung häufig mit mittlerer Reife. Wichtiger sind ein sauberes Führungszeugnis, sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenenddienst.

Was verdient man in der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Lehrjahr. Untergrenze ist die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Berufsbildungsgesetz, sofern kein Tarifvertrag greift; tarifgebundene Sicherheitsunternehmen zahlen häufig darüber. Die konkreten Beträge unterscheiden sich je Bundesland und Betrieb, deshalb sollten Sie die Vergütung in der Stellenausschreibung oder im Gespräch klären.

Gibt es die Werkschutzfachkraft heute noch?

Nein, die IHK-Fortbildung zur Werkschutzfachkraft wird nicht mehr angeboten; die letzten Prüfungen fanden Ende 2005 statt. Nachfolgerin ist die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK) mit modernisierten Inhalten und breiterem Zuschnitt über den reinen Werkschutz hinaus. Bereits erworbene Werkschutzabschlüsse behalten ihre Gültigkeit und werden in der Branche weiterhin anerkannt.

Was ist eine Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK)?

Die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft ist eine anerkannte IHK-Aufstiegsfortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz und die nächste Qualifikationsstufe über der Sachkundeprüfung. Vermittelt werden vertiefte Rechtskenntnisse, Sicherheitstechnik, Gefahrenabwehr und Kundenorientierung. Der Abschluss qualifiziert für anspruchsvollere Einsätze und bildet die Grundlage für die Weiterbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit.

Lohnt sich eine Ausbildung im Sicherheitsgewerbe oder reicht der 34a-Schein?

Für den schnellen Einstieg reicht der 34a-Nachweis, für eine langfristige Laufbahn lohnt die Ausbildung. Unterrichtung oder Sachkundeprüfung qualifizieren innerhalb weniger Wochen für den Dienst. Die zwei- oder dreijährige IHK-Ausbildung öffnet dagegen Planungs- und Führungsaufgaben, höhere Entgeltgruppen und den Weg zu GSSK und Meister. Beide Wege lassen sich nacheinander kombinieren.

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Weiterbildung & Karriere

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es im Sicherheitsdienst?

Der typische Weg führt von der Unterrichtung über die Sachkundeprüfung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft und weiter zum Meister für Schutz und Sicherheit. Parallel gibt es operative Stufen: Schichtleiter, Objektleiter, Einsatzleiter, Disponent oder Fachbereichsleiter. Zusatzqualifikationen wie Brandschutz, Erste Hilfe oder Waffensachkunde erweitern die Einsatzfelder zusätzlich.

Was ist der Meister für Schutz und Sicherheit?

Der Geprüfte Meister für Schutz und Sicherheit ist eine IHK-Aufstiegsfortbildung für Führungsaufgaben im Sicherheitsgewerbe. Inhalte sind Sicherheitskonzepte, Rechtsanwendung, Personalführung, Kalkulation und Ausbildereignung. Der Abschluss qualifiziert für die Leitung von Objekten, Bereichen oder Niederlassungen und ist in der Regel über Aufstiegs-BAföG förderfähig.

Brauche ich einen Waffenschein als Sicherheitsmitarbeiter?

Nein, die große Mehrheit der Tätigkeiten im Sicherheitsdienst ist unbewaffnet. Nur wer im Dienst eine Schusswaffe führen soll, benötigt die Waffensachkunde nach § 7 Waffengesetz sowie einen Waffenschein, den in der Regel das Bewachungsunternehmen für seine Mitarbeiter beantragt. Für Taschenlampe, Funkgerät und Reizstoffsprühgerät ist kein Waffenschein nötig.

Welche Zusatzqualifikationen lohnen sich im Veranstaltungsschutz?

Gefragt sind vor allem Erste Hilfe und Sanitätsausbildung, Brandschutzhelfer und Brandsicherheitswache, Evakuierungs- und Räumungstraining, Deeskalations- und Konflikttraining sowie Kenntnisse der Versammlungsstättenverordnung. Für leitende Aufgaben kommen Schulungen zum Ordnungsdienstleiter hinzu. Führerschein, Englischkenntnisse und Erfahrung mit Akkreditierung erweitern die Einsatzmöglichkeiten bei Tourneen, VIP-Betreuung und internationalen Produktionen deutlich.

Siehe auch: Veranstaltungsschutz

Wie werde ich Objekt- oder Einsatzleiter im Sicherheitsdienst?

Üblich ist der Aufstieg aus der Praxis: mehrere Jahre Erfahrung im Objekt- oder Veranstaltungsschutz, die Sachkundeprüfung und der Nachweis, dass Sie Teams und Kunden souverän führen. Formal untermauert wird das durch die Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft oder den Meister für Schutz und Sicherheit. Wichtig sind zudem Dienstplanung, Dokumentation und Behördenkommunikation.

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Nebenjob, Minijob & Teilzeit

Kann man im Sicherheitsdienst als Minijob oder Nebenjob arbeiten?

Ja, Minijob, Teilzeit und Vollzeit sind im Sicherheitsgewerbe üblich, besonders im Veranstaltungs- und Ordnungsdienst mit Einsätzen an Abenden und Wochenenden. Die Qualifikationspflicht gilt unabhängig vom Umfang: Auch für einen Minijob brauchen Sie Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, eine Bewacher-ID und eine bestandene Zuverlässigkeitsprüfung.

Wie viel darf ich 2026 in einem Minijob verdienen?

Die Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 Euro im Monat. Sie ist an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt und entspricht rechnerisch rund zehn Wochenstunden. Ein höherer Stundenlohn bedeutet also weniger mögliche Arbeitsstunden. In einzelnen Monaten darf die Grenze unvorhergesehen überschritten werden, im Jahresdurchschnitt muss sie eingehalten werden.

Ist ein Job im Sicherheitsdienst als Student geeignet?

Ja, für Studierende passt vor allem der Veranstaltungsschutz, weil Einsätze abends und an Wochenenden liegen und sich flexibel planen lassen. Voraussetzung ist mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Achten Sie auf die Werkstudentenregelung sowie auf Verdienstgrenzen bei BAföG und Familienversicherung, damit Sozialabgaben oder Förderung nicht ungeplant entfallen.

Wie schnell kann ich als Ordner bei Veranstaltungen anfangen?

Rechnen Sie mit einigen Wochen. Die Unterrichtung nach § 34a GewO umfasst 40 Stunden und wird häufig als Kompaktwoche angeboten. Danach meldet Sie der Arbeitgeber im Bewacherregister an; die behördliche Zuverlässigkeitsprüfung nimmt je nach Behörde weitere Wochen in Anspruch. Erst mit freigegebener Bewacher-ID dürfen Sie eingesetzt werden.

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Arbeitsalltag & Befugnisse

Wie sieht ein typischer Arbeitstag im Objektschutz aus?

Der Dienst beginnt mit der Übergabe und dem Lesen des Wachbuchs. Danach folgen Zugangs- und Zufahrtskontrolle, Streifengänge nach festem Plan, die Kontrolle von Türen, Toren, Technik und Brandschutzeinrichtungen sowie der Schließdienst. Besondere Vorkommnisse werden dokumentiert und gemeldet. Vieles ist Routine; entscheidend sind Aufmerksamkeit und saubere Dokumentation.

Siehe auch: Objektschutz

Braucht man einen Führerschein für einen Job im Sicherheitsdienst?

Gesetzlich ist ein Führerschein nicht vorgeschrieben. Für stationäre Aufgaben wie Pforte, Empfang, Einlass oder Objektschutz genügt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erforderlich wird die Fahrerlaubnis bei Revier- und Streifendienst, Interventionsdienst, Schließdienst über mehrere Objekte sowie im Fahr- und Shuttleservice. Bewerbungsformulare fragen Führerschein und eigenen Pkw deshalb regelmäßig ab.

Welche Aufgaben hat ein Sicherheitsmitarbeiter beim Veranstaltungsschutz?

Zu den Aufgaben gehören Einlass- und Ticketkontrolle, Taschenkontrolle nach den Einlassbedingungen, Besucherlenkung, das Freihalten von Flucht- und Rettungswegen, Bühnen- und Backstageabsicherung, die Betreuung des Vorderbühnenbereichs sowie Unterstützung bei Räumung und Evakuierung. Hinzu kommen die Dokumentation von Vorfällen und die Zusammenarbeit mit Veranstalter, Sanitätsdienst, Feuerwehr und Polizei.

Siehe auch: Veranstaltungsschutz

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Bewerbung & Standorte

Wie bewerbe ich mich bei B.O.S. FRANKEN SECURITY?

Die Bewerbung läuft über das Onlineformular auf der Jobseite. Dort wählen Sie den gewünschten Standort und ob Sie Minijob, Teilzeit oder Vollzeit suchen, und machen Angaben zu Unterrichtung nach § 34a GewO, Sachkundeprüfung, Führerschein und Ersthelferqualifikation. Alternativ erreichen Sie den Hauptsitz Schwabach telefonisch unter +49 9122 1882210.

Welche Unterlagen brauche ich für die Bewerbung im Sicherheitsdienst?

Sinnvoll sind Lebenslauf, Nachweis der Unterrichtung nach § 34a GewO oder der Sachkundeprüfung, ein aktuelles Führungszeugnis, Personalausweis oder Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis, Sozialversicherungsnummer und Steuer-Identifikationsnummer. Hilfreich sind zusätzlich Führerschein, Ersthelfernachweis und Zeugnisse früherer Einsätze. Fehlende Qualifikationen sind kein Ausschlusskriterium, wenn Sie bereit sind, sie nachzuholen.

Kann ich mich ohne 34a-Schein bei einem Sicherheitsdienst bewerben?

Ja. Viele Sicherheitsunternehmen stellen Quereinsteiger ohne Nachweis ein und begleiten die Qualifizierung nach der Zusage. Vor dem ersten Einsatz muss die Unterrichtung nach § 34a GewO jedoch abgeschlossen und die Bewacher-ID freigegeben sein. Geben Sie im Bewerbungsformular offen an, ob Unterrichtung oder Sachkundeprüfung bereits vorliegen.

Gibt es Jobs im Sicherheitsdienst in Schwabach und Nürnberg?

Ja. B.O.S. FRANKEN SECURITY hat den Hauptsitz in der Spitalwaldstraße 3 in 91126 Schwabach und besetzt aus der Metropolregion Nürnberg heraus Veranstaltungsschutz, Sicherheits- und Ordnungsdienst, Objektschutz, Garderobendienst sowie VIP-Empfang. Bewerbungen sind als Minijob, Teilzeit oder Vollzeit möglich, telefonisch unter +49 9122 1882210 oder über das Onlineformular.

Siehe auch: Hauptsitz Schwabach | Metropolregion Nürnberg

Wer sucht Sicherheitsmitarbeiter in Erfurt?

In Erfurt unterhält B.O.S. FRANKEN SECURITY eine Niederlassung in der Stotternheimer Straße 7, 99086 Erfurt. Von dort werden Objektschutz, Veranstaltungsschutz und Ordnungsdienste in Thüringen besetzt. Bewerbungen nimmt die Niederlassung telefonisch unter +49 361 7311845 oder per E-Mail an erfurt@bos-franken.de entgegen.

Siehe auch: Niederlassung Erfurt

Gibt es Security-Jobs in München?

Ja. B.O.S. FRANKEN SECURITY betreibt für den Raum München eine Niederlassung am Hans-Jensen-Weg 3 in München. Von dort werden Veranstaltungsschutz, Objektschutz und Ordnungsdienste besetzt. Im Onlineformular auf der Jobseite lässt sich München direkt als Wunschstandort auswählen. Telefonisch erreichbar unter +49 89 1214067-50.

Siehe auch: Niederlassung München

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