Baustellenbewachung: Fragen und Antworten
Wissen · 45 Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten zur Baustellenbewachung: Aufgaben des Sicherheitsdienstes, Schutz vor Diebstahl und Vandalismus, Recht und Haftung, Bauzaun und Winterdienst, Videoüberwachung, Kosten sowie die Wahl eines Anbieters. B.O.S. FRANKEN SECURITY sichert Baustellen von der Zufahrtskontrolle bis zur Ladungskontrolle beim Verlassen der Baustelle, mit regelmäßigen Streifen und lückenloser Dokumentation. Auf Wunsch stellt das Unternehmen auch passende Bauzäune zur Einfriedung. Die Preisangaben in den Antworten sind marktübliche Richtwerte.
Grundlagen der Baustellenbewachung
Was macht ein Sicherheitsdienst auf einer Baustelle genau?
Ein Sicherheitsdienst auf der Baustelle kontrolliert Zufahrten und Zugänge, führt Streifengänge über das Gelände, prüft Materiallager, Container und Maschinen und dokumentiert jeden Vorfall. Dazu kommen Ladungskontrollen beim Verlassen der Baustelle, das Melden von Schäden oder offenen Türen sowie die Alarmierung von Polizei und Bauleitung. Bewacht wird meist nachts, an Wochenenden und in Betriebsruhezeiten.
Ab welcher Baustellengröße lohnt sich eine Bewachung?
Nicht die Größe entscheidet, sondern der Wert des ungesicherten Materials und die Lage. Sinnvoll wird Bewachung, sobald teure Maschinen, Kabeltrommeln, Kupfer oder Haustechnik über Nacht auf dem Gelände bleiben, das Grundstück frei zugänglich ist oder Bauverzug hohe Vertragsstrafen auslöst. Kleine, gut einsehbare Baustellen kommen oft mit Kontrollgängen statt Dauerposten aus.
Wann ist eine Baustelle am gefährdetsten für Diebstahl?
Am gefährdetsten sind Baustellen außerhalb der Arbeitszeiten: nachts, an Wochenenden, an Feiertagen und in Betriebsferien. Besonders kritisch sind Bauphasen, in denen viel Material bereits angeliefert, aber noch nicht verbaut ist, etwa Kabel, Kupfer, Heizungs- und Sanitärtechnik oder Fenster. Auch lange Schließzeiten wie über Weihnachten erhöhen das Risiko deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen Baustellensicherung und Baustellenbewachung?
Baustellensicherung meint die technische und organisatorische Absicherung: Bauzaun, Beleuchtung, Beschilderung, Schlösser und Videotechnik. Baustellenbewachung ist die personelle Komponente, also qualifizierte Sicherheitskräfte, die vor Ort präsent sind, kontrollieren und eingreifen. In der Praxis greift beides ineinander, Technik erkennt und Personal reagiert. Welche Kombination passt, ergibt eine Gefährdungsbeurteilung für das jeweilige Bauvorhaben.
Brauche ich einen Bewachungsdienst, wenn die Baustelle bereits eingezäunt ist?
Ein Bauzaun schreckt Gelegenheitstäter ab, hält organisierte Täter aber nicht auf, denn Zäune sind in Minuten überwunden oder aufgebogen. Bewachung und Videotechnik ergänzen den Zaun um Entdeckung und Reaktion. Bewährt hat sich die Kombination: Zaun als Barriere, Kontrollgänge oder Kameras zur Erkennung, Interventionsdienst als Reaktion auf ausgelöste Alarme.
Wie läuft ein Kontrollgang auf einer Baustelle ab?
Bei einem Kontrollgang prüft die Sicherheitskraft in unregelmäßigen Abständen das gesamte Gelände: Tore und Zäune, Container, Bauwagen, Maschinen, Tankdeckel, Kabeltrommeln, Kellerbereiche und Rohbauöffnungen. Auffälligkeiten wie aufgebrochene Schlösser, Wasseraustritt oder Brandgefahr werden gemeldet und dokumentiert. Elektronische Wächterkontrollsysteme belegen Zeitpunkt und Route jedes einzelnen Rundgangs nachvollziehbar.
Was gehört in ein Sicherheitskonzept für eine Baustelle?
Ein Sicherheitskonzept beschreibt Gefährdungslage, Schutzziele und Maßnahmen für das konkrete Bauvorhaben. Enthalten sind Objektbeschreibung, Zufahrts- und Zutrittsregelungen, Dienstzeiten und Schichtmodell, Anzahl und Qualifikation der Kräfte, Streifenrouten, Melde- und Alarmierungswege, Dokumentation sowie das Zusammenspiel mit Technik wie Video oder Alarmanlage. Es wird laufend an den Baufortschritt angepasst.
Siehe auch: Konzepterstellung
Diebstahl, Kupfer & Vandalismus
Was wird auf Baustellen am häufigsten gestohlen?
Am häufigsten verschwinden Kabel und Kupfer, gefolgt von Hand- und Elektrowerkzeug, Kleinmaschinen, Baumaterial wie Dämmstoffen oder Sanitärtechnik sowie Diesel aus Maschinentanks. Auch hochwertige Baumaschinen wie Bagger, Radlader und Rüttelplatten sind betroffen. Entscheidend für Täter ist die schnelle Verwertbarkeit, deshalb trifft es vor allem Material, das lose und unverbaut lagert.
Warum sind Baustellen so ein beliebtes Ziel für Diebe?
Baustellen sind leicht zugängliche Lager mit hohem Warenwert: Material, Werkzeug und Maschinen liegen oft offen, wechseln täglich den Standort und sind selten einzeln erfasst. Nachts und am Wochenende ist niemand vor Ort, der Zaun ist schnell überwunden, und Güter wie Kupfer, Kabel oder Akkuwerkzeug lassen sich ohne Herkunftsnachweis sofort weiterverkaufen.
Wie kann ich Kupferdiebstahl auf der Baustelle verhindern?
Kupferdiebstahl verhindern Sie am wirksamsten, indem Kupfer und Kabeltrommeln gar nicht erst über Nacht offen lagern: just in time anliefern, zügig verbauen, Reste in abschließbaren Containern sichern. Ergänzend wirken Zutrittskontrolle, Beleuchtung, mobile Videoüberwachung mit Alarmaufschaltung und personelle Kontrollgänge. Materialkennzeichnung und dokumentierte Ladungskontrollen erschweren zusätzlich den unbemerkten Abtransport.
Was tun, wenn auf der Baustelle Werkzeug gestohlen wurde?
Erstatten Sie zuerst Anzeige bei der Polizei, denn die Vorgangsnummer benötigen Sie für die Versicherung. Dokumentieren Sie danach Tatzeitraum, Einbruchspuren und Fehlbestand mit Fotos und einer Liste inklusive Seriennummern und Werten. Melden Sie den Schaden umgehend Versicherer und Bauleitung, sichern Sie die Zugänge neu und lassen Sie das Sicherheitskonzept überprüfen.
Wie schütze ich Baumaschinen vor Diebstahl?
Baumaschinen schützen Sie über mehrere Ebenen: Geräte abends in den gesicherten Innenbereich fahren, Zündschlüssel nie stecken lassen, mechanische Sperren und Wegfahrsperren nutzen, GPS-Tracker verbauen und alle Seriennummern dokumentieren. Zusätzlich helfen beleuchtete Abstellflächen, mit Erdmaterial oder Fahrzeugen blockierte Zufahrten sowie Kontrollgänge oder Videoüberwachung außerhalb der Arbeitszeiten.
Wie sichere ich ein Materiallager auf der Baustelle richtig?
Ein Materiallager sichern Sie am besten durch Bündelung: ein zentraler, umzäunter und beleuchteter Bereich statt vieler verteilter Depots. Hochwertiges Material gehört in abschließbare Stahlcontainer mit geschütztem Beschlag, Zufahrten werden verriegelt. Bestandslisten und geregelte Materialausgabe machen Fehlmengen früh sichtbar. Nachts sind Kontrollgänge oder eine gezielt auf den Lagerbereich gerichtete Kamera sinnvoll.
Was kann ich gegen Vandalismus und Graffiti auf der Baustelle tun?
Gegen Vandalismus hilft vor allem Sichtbarkeit: geschlossene Umzäunung, ausreichende Beleuchtung, freie Sichtachsen und unregelmäßig getaktete Kontrollgänge. Entstandene Schäden sollten schnell beseitigt werden, weil sichtbar beschädigte Baustellen weitere Täter anziehen. Videoüberwachung mit Live-Aufschaltung und Lautsprecheransprache kann Personen frühzeitig vertreiben, bevor größerer Sachschaden oder ein Brand entsteht.
Wie hoch ist der Schaden durch Baustellendiebstahl in Deutschland?
Belastbare amtliche Zahlen gibt es nicht. Branchenschätzungen zum jährlichen Schaden durch Diebstahl auf Baustellen und von Baumaschinen in Deutschland reichen von rund 80 Millionen bis zu mehreren hundert Millionen Euro. Die Aufklärungsquote gilt als niedrig, gestohlene Maschinen tauchen selten wieder auf. Teurer als der Materialverlust sind häufig die Folgekosten durch Bauverzug.
Lohnt sich GPS-Tracking für Baumaschinen oder reicht eine Bewachung?
GPS-Tracking und Bewachung lösen unterschiedliche Probleme. Ein Tracker verhindert keinen Diebstahl, erhöht aber die Chance, die Maschine wiederzufinden. Bewachung und Videoüberwachung setzen früher an und sollen die Tat verhindern. Für teure Einzelmaschinen ist die Kombination sinnvoll: Tracker als Rückholoption, personelle oder technische Überwachung als Abschreckung und schnelle Reaktion.
Recht, Haftung & Versicherung
Wer haftet, wenn auf der Baustelle Material gestohlen wird?
Grundsätzlich trägt der Bauunternehmer das Diebstahlrisiko für sein noch nicht abgenommenes Gewerk und sein eigenes Material, nach BGB-Vertrag ebenso wie nach VOB-Vertrag. Der Bauherr haftet in der Regel nicht dafür, dass Material des Unternehmers ungesichert lagert. Abweichende Regelungen sind vertraglich möglich, im Einzelfall sollte der Bauvertrag rechtlich geprüft werden.
Wer ist für die Verkehrssicherungspflicht auf der Baustelle verantwortlich?
Verkehrssicherungspflichtig ist zunächst der Bauherr als Veranlasser des Bauvorhabens. Während der Bauausführung trifft die Pflicht zusätzlich jeden ausführenden Unternehmer für seinen Bereich. Sie lässt sich vertraglich übertragen, dann bleiben aber Auswahl- und Überwachungspflichten bestehen. Praktisch heißt das: Gefahrenstellen absperren, Baugruben sichern, beleuchten und den Zustand regelmäßig kontrollieren und dokumentieren.
Zahlt die Bauleistungsversicherung bei Diebstahl auf der Baustelle?
Meist nur eingeschränkt. Die Bauleistungsversicherung ersetzt Diebstahl in der Regel nur für Teile, die bereits fest mit dem Bauwerk verbunden waren. Lose gelagertes Material, Werkzeug und Baugeräte sind über sie üblicherweise nicht gedeckt, dafür braucht es eigene Bausteine wie eine Baugeräte- oder Inhaltsversicherung. Entscheidend sind die konkreten Vertragsbedingungen.
Muss ich meine Baustelle nachts bewachen lassen?
Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zur Nachtbewachung gibt es nicht. Vorgeschrieben ist aber, die Baustelle gegen Gefahren für Dritte zu sichern, etwa durch Umzäunung, Absperrung, Beleuchtung und Beschilderung. Eine Bewachungspflicht kann sich aus dem Bauvertrag, aus Auflagen der Baugenehmigung oder aus Obliegenheiten des Versicherers ergeben. Prüfen Sie Vertrag und Police.
Welche Qualifikation braucht ein Baustellenwächter?
Wer gewerblich bewacht, benötigt eine Erlaubnis nach Paragraf 34a GewO. Eingesetzte Mitarbeitende müssen mindestens die 40-stündige IHK-Unterrichtung nachweisen, zuverlässigkeitsüberprüft und im Bewacherregister mit Bewacher-ID eingetragen sein. Für Baustellenbewachung auf nicht öffentlich zugänglichem Gelände genügt die Unterrichtung, die Sachkundeprüfung ist für bestimmte Tätigkeiten wie Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum vorgeschrieben.
Darf der Sicherheitsdienst Fahrzeuge beim Verlassen der Baustelle kontrollieren?
Ladungskontrollen sind zulässig, wenn sie auf dem Hausrecht des Auftraggebers beruhen und vorher transparent angekündigt wurden, etwa durch Beschilderung am Tor und Regelungen in Bau- und Nachunternehmerverträgen. Die Kontrolle erfolgt freiwillig. Wer sie verweigert, dem kann über das Hausrecht die weitere Zufahrt verwehrt werden. Zwangsmaßnahmen bleiben der Polizei vorbehalten.
Wer haftet, wenn Unbefugte auf der Baustelle verunglücken?
Haften kann, wer die Verkehrssicherungspflicht verletzt hat, in der Regel Bauherr oder ausführender Unternehmer. Gerichte verlangen gegenüber Kindern besonders hohen Schutz, weil eine Baustelle als Anziehungspunkt gilt. Ein offen stehendes Tor oder eine ungesicherte Baugrube kann zur Haftung führen. Ein Mitverschulden erwachsener Unbefugter kann die Haftung mindern.
Bauzaun, Absperrung & Winterdienst
Wie hoch muss ein Bauzaun sein?
Üblich sind Bauzäune mit 1,80 bis 2,00 Metern Höhe, bei Baustellen mit Publikumsverkehr oder erhöhter Gefährdung werden bis zu 2,20 Meter eingesetzt. Eine bundeseinheitliche Zahl gibt es nicht, maßgeblich sind Landesbauordnung, kommunale Auflagen, die Baustellenverordnung und die Vorgaben der Berufsgenossenschaft. Standfestigkeit, Fußgewicht und Windlast sind mitzuplanen.
Ist ein Bauzaun auf jeder Baustelle Pflicht?
Nicht pauschal, praktisch aber fast immer. Eine Absperrung ist erforderlich, sobald von der Baustelle Gefahren für Dritte ausgehen können, etwa durch Baugruben, herabfallendes Material, Maschinen oder Lagerflächen. Bei Baustellen im öffentlichen Raum verlangt zusätzlich die verkehrsrechtliche Anordnung eine Absicherung. Über Art und Umfang entscheidet die Gefährdungsbeurteilung des Bauvorhabens.
Wo kann ich Bauzäune und Mobilzäune für eine Baustelle mieten?
Mobilzäune, Absperrgitter und Bauzäune lassen sich tageweise oder für die gesamte Projektlaufzeit mieten, inklusive Füßen, Klemmen, Toren und auf Wunsch Sichtschutz. B.O.S. FRANKEN SECURITY vermietet Absperrgitter, Mobilzäune und Einlassschleusen und kombiniert die Einfriedung auf Wunsch direkt mit der Bewachung. Anfragen unter info@bos-eventequipment.de oder Telefon +49 9122 1882221.
Siehe auch: Vermietung von Event-Equipment
Wie sichere ich die Zufahrt zur Baustelle?
Die Zufahrt sichern Sie mit einem verschließbaren Tor, klarer Beschilderung und einer geregelten Zutritts- und Zufahrtskontrolle. Bewährt hat sich ein einziger kontrollierter Eingang statt mehrerer offener Zugänge, dazu Ausweis- oder Listenkontrolle für Fremdfirmen, Besucheranmeldung und dokumentierte Anlieferungen. Außerhalb der Arbeitszeiten sollte die Zufahrt verriegelt und regelmäßig kontrolliert werden.
Wer muss auf einer Baustelle im Winter räumen und streuen?
Räum- und streupflichtig ist grundsätzlich der Grundstückseigentümer beziehungsweise der Anlieger, auf der Baustelle zusätzlich der Verkehrssicherungspflichtige für die Verkehrswege des Bauvorhabens. Die Pflicht kann vertraglich auf ein Dienstleistungsunternehmen übertragen werden, eine Überwachungspflicht bleibt. Zeiten und Umfang regeln die kommunalen Satzungen, üblich sind werktags etwa 7 bis 20 Uhr.
Kann der Sicherheitsdienst auch den Winterdienst auf der Baustelle übernehmen?
Nur wenn es ausdrücklich beauftragt ist. Bewachungsleistungen umfassen Winterdienst nicht automatisch, denn Räumen und Streuen ist eine eigene Leistung mit eigener Haftung, eigenem Gerät und eigener Nachweispflicht. Sinnvoll ist eine schriftliche Regelung zu Flächen, Einsatzzeiten, Streumitteln und Dokumentation. Klären Sie den Leistungsumfang vor Saisonbeginn mit dem Anbieter.
Videoüberwachung & Sicherheitstechnik
Was kostet ein Kameraturm für die Baustelle im Monat?
Marktüblich liegen die Mietpreise für mobile Videotürme je nach Ausstattung etwa zwischen 300 und 1.000 Euro pro Monat und Turm. Preisbestimmend sind Kameraanzahl, Nachtsichttechnik, Stromversorgung, Mobilfunkanbindung, Alarmaufschaltung auf eine Leitstelle und die Mietdauer. Auf- und Abbau sowie Anfahrt werden meist separat berechnet. Verbindlich ist nur ein objektbezogenes Angebot.
Was ist besser: Kameraturm oder Wachmann auf der Baustelle?
Das hängt vom Risiko ab. Ein Kameraturm ist günstiger und überwacht rund um die Uhr, kann aber nicht eingreifen, er braucht eine Leitstelle und einen Interventionsdienst. Personal erkennt Situationen im Kontext, kontrolliert Fremdfirmen, öffnet Tore und reagiert sofort. Bei hohem Materialwert oder unübersichtlichem Gelände wirkt die Kombination am besten.
Wie funktioniert eine Alarmaufschaltung mit Interventionsdienst?
Bei einer Alarmaufschaltung meldet die Kamera- oder Alarmanlage ein Ereignis an eine Leitstelle. Dort wird der Alarm verifiziert, etwa per Livebild oder Lautsprecheransprache, und bei Bedarf ein Interventionsdienst zur Baustelle geschickt. Dieser sieht nach, dokumentiert und informiert Polizei sowie Bauleitung. So werden Fehlalarme gefiltert und Einsätze nur bei echten Vorfällen ausgelöst.
Brauche ich Strom und Internet für eine mobile Videoüberwachung?
In der Regel nicht. Mobile Videotürme arbeiten meist autark mit Akku, Solarmodul oder Brennstoffzelle und übertragen die Bilder per Mobilfunk. Ein Baustromanschluss verlängert die Standzeit, ist aber keine Voraussetzung. Wichtig sind ausreichender Mobilfunkempfang am Standort, ein tragfähiger Untergrund und ein Aufstellort mit freier Sicht auf die Schwerpunktbereiche.
Kosten & Leistungsmodelle
Was kostet Baustellenbewachung pro Stunde?
Marktüblich liegen die Stundensätze für Baustellenbewachung in Deutschland etwa zwischen 25 und 45 Euro netto je Sicherheitskraft. Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage kommen hinzu. Den Preis bestimmen Einsatzdauer, Schichtmodell, geforderte Qualifikation, Anzahl der Zugänge und Größe des Geländes. Längere Laufzeiten werden günstiger kalkuliert als einzelne Kurzeinsätze.
Was kostet Baustellenbewachung pro Monat?
Das hängt stark vom Modell ab. Eine durchgehende Nachtwache an sieben Nächten pro Woche liegt marktüblich im hohen vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich pro Monat, mehrere Kontrollfahrten pro Nacht deutlich darunter, eine reine Videolösung mit Alarmaufschaltung noch günstiger. Verbindlich ist nur ein Angebot nach Besichtigung und Gefährdungsbeurteilung.
Was ist günstiger: durchgehende Nachtwache oder Revierdienst mit Kontrollgängen?
Der Revierdienst ist deutlich günstiger, weil nur einzelne Kontrollfahrten statt einer durchgehenden Präsenz bezahlt werden, häufig ein Bruchteil der Kosten einer Dauerwache. Dafür entstehen Lücken zwischen den Kontrollen. Eine Dauerwache lohnt sich, wenn hohe Werte offen lagern, nachts Anlieferungen laufen oder das Gelände groß und unübersichtlich ist.
Welche Faktoren beeinflussen den Preis der Baustellenbewachung?
Preisbestimmend sind Einsatzzeiten und Schichtlänge, Anzahl der eingesetzten Kräfte, Größe und Zuschnitt des Geländes, Zahl der zu kontrollierenden Zugänge, geforderte Qualifikation und Ausstattung, Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage, Anfahrtswege sowie die Vertragslaufzeit. Zusatzleistungen wie Schlüsselverwaltung, Ladungskontrolle, Videotechnik oder Alarmverfolgung werden gesondert kalkuliert.
Wie lange muss ich mich bei einer Baustellenbewachung vertraglich binden?
Baustellenbewachung wird üblicherweise projektbezogen beauftragt, also für die kritische Bauphase, eine Saison oder auch nur für einzelne Wochenenden. Lange Mindestlaufzeiten sind bei Bauprojekten unüblich, gefragt sind Verträge, die sich mit dem Baufortschritt anpassen lassen. Achten Sie auf klare Regelungen zu Kündigungsfristen und kurzfristigen Leistungsänderungen.
Lohnt sich Baustellenbewachung wirtschaftlich überhaupt?
In der Regel ja, sobald der abgewendete Schaden die Bewachungskosten übersteigt. Rechnen Sie nicht nur mit dem Materialwert, sondern auch mit Folgekosten: Bauverzug, Vertragsstrafen, Neubestellung mit langen Lieferzeiten, Stillstand von Nachunternehmern und mögliche Prämienerhöhungen. Ein einziger verhinderter Kabeldiebstahl kann bereits mehrere Monate Kontrolldienst aufwiegen.
Wie schnell kann ein Sicherheitsdienst kurzfristig auf einer Baustelle starten?
Kurzfristige Einsätze sind je nach Region und Schichtmodell häufig innerhalb von 24 bis 48 Stunden möglich, nach akuten Vorfällen teils noch am selben Tag. Benötigt werden Adresse, Zeitraum, gewünschte Dienstzeiten, Ansprechpartner vor Ort und die Zugangsregelung. Für eine belastbare Planung sind einige Werktage Vorlauf und eine kurze Objektbesichtigung sinnvoll.
Siehe auch: Kontakt und Anfrage
Anbieterwahl & Standorte
Woran erkenne ich einen seriösen Sicherheitsdienst für Baustellen?
Seriöse Anbieter legen die Erlaubnis nach Paragraf 34a GewO, den Nachweis der Betriebshaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme und die Bewacher-IDs des eingesetzten Personals unaufgefordert vor. Weitere Merkmale sind eigenes festangestelltes Personal statt langer Subunternehmerketten, ein schriftliches Sicherheitskonzept, nachvollziehbare Dokumentation der Kontrollgänge, feste Ansprechpartner und Zertifizierungen wie DIN 77200 oder DIN ISO 9001.
Siehe auch: Unternehmen
Welche Unterlagen brauche ich für ein Angebot zur Baustellenbewachung?
Für ein belastbares Angebot brauchen Sie Adresse und Größe der Baustelle, einen Lageplan mit Zugängen und Zufahrten, den gewünschten Zeitraum samt Dienstzeiten, eine Einschätzung der zu schützenden Werte, Angaben zu vorhandener Technik wie Zaun, Beleuchtung oder Kameras sowie Ansprechpartner und Alarmierungskette. Eine Objektbesichtigung erhöht die Genauigkeit deutlich.
Siehe auch: Kontakt und Anfrage
Wer bietet Baustellenbewachung in Nürnberg und Schwabach an?
B.O.S. FRANKEN SECURITY bewacht Baustellen in der Metropolregion Nürnberg vom Hauptsitz in Schwabach aus, Spitalwaldstraße 3, 91126 Schwabach. Das Unternehmen ist seit 1993 in der Sicherheitsbranche tätig, beschäftigt über 480 Mitarbeitende und ist nach DIN 77200 sowie DIN ISO 9001 zertifiziert. Kontakt: Telefon +49 9122 1882210 oder info@bos-franken.de.
Siehe auch: Hauptsitz Schwabach | Metropolregion Nürnberg
Gibt es Baustellenbewachung in Erfurt und Umgebung?
Ja. B.O.S. FRANKEN SECURITY unterhält eine Niederlassung in Erfurt, Stotternheimer Straße 7, 99086 Erfurt, und betreut von dort Bauvorhaben in Erfurt und Umgebung. Angefragt werden können Kontrollgänge, Nachtbewachung, Zufahrts- und Zutrittskontrolle sowie die Absicherung von Materiallagern. Kontakt: Telefon +49 361 7311845 oder erfurt@bos-franken.de.
Siehe auch: Niederlassung Erfurt
Wer bewacht Baustellen im Raum München?
B.O.S. FRANKEN SECURITY betreut Bauvorhaben im Großraum München über die Niederlassung München am Hans-Jensen-Weg 3. Angeboten werden unter anderem Zufahrts- und Zutrittskontrolle, Streifengänge, Nacht- und Wochenendbewachung sowie die Absicherung von Auf- und Abbauphasen. Kontakt: Telefon +49 89 1214067-50 oder muenchen@bos-franken.de.
Siehe auch: Niederlassung München
Persönliche Beratung
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